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DIAA
Deutschlandweite Initiative Akademiker und Arbeitswelt
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Die 'selbstverständliche' Seite von DIAA


DIAA - Dachverband der Initiativen Arbeitsloser oder Arbeitsuchender Akademiker: Das war "die" entscheidende Frage bei der Formulierung des Untertitels bei der Gründung des Dachverbandes im Jahr 1998. Inzwischen ist diese Frage längst überholt. Die Mehrzahl der Mitglieder in den regionalen Initiativen sind nicht mehr oder wieder arbeitslos oder sie befinden sich in instabilen bzw. prekären Beschäftigungsverhältnissen oder sie sind unfreiwillig freiberuflich tätig. Klassisch stabile Beschäftigung erwartet nach den Erfahrungen der letzten Jahre niemand mehr ernsthaft! Nur die Wenigsten können von sich behaupten, sie hätten eine solche Beschäftigung wieder gefunden. Und inwieweit diese auf lange Sicht tatsächlich trägt, ist auch nicht abzusehen!

Das Aufgabenspektrum des Dachverbandes hatte sich entsprechend erweitert. Wir vertreten nicht mehr ausschließlich - ja sogar nicht einmal mehr hauptsächlich - die Interessen von arbeitslosen Akademikern, sondern wir sehen die Problemlage fließend und sind nicht der Ansicht, dass mit Erlangung einer Erwerbstätigkeit, sich die Probleme der Betroffenen automatisch gelöst hätten.

Um den genannten Umständen Rechnung zu tragen, hatten wir den Untertitel in "Dachverband der Initiativen Akademiker und Arbeitswelt" geändert. Inzwischen ist jedoch auch dieser Untertitel obsolet! Fast alle regionalen Initiativen haben sich aufgelöst oder sind aus DIAA ausgetreten. Inzwischen besteht DIAA fast nur noch aus natürlichen Personen, die sich bundesweit vernetzt haben um die Ziele von DIAA auch weiterhin zu vertreten! Entsprechend haben wir den Untertitel erneut angepasst und nennen uns nun konsequenterweise "Deutschlandweite Initiative Akademiker und Arbeitswelt". Ziele und Aufgaben sind aber nach wie vor dieselben geblieben!









































 



Was ist instabile Beschäftigung?

Als instabile Beschäftigung wird im allgemeinen Beschäftigung mit befristeten Verträgen, Beschäftigung in Zeitarbeitsunternehmen, Beschäftigung in Universitäten, Forschungsinstituten oder Organisationen, bei denen der Zeitraum der Beschäftigung als zusätzliche Zeit für die Ausbildung verstanden wird, gesehen.
Gerade für Universitäten und Forschungsinstitute ist dies ein Argument, um - entgegen den Gepflogenheiten im öffentlichen Dienst - auf Festanstellungen verzichten zu können. Inzwischen führt diese Praxis zu den skurillsten Beschäftigungsformen, ohne die realistische Hoffnung (die früher durchaus zu Recht bestand), eine sichere und feste Anstellung im Anschluss zu finden.

Instabile Beschäftigung gilt im Allgemeinen als problematische Beschäftigung und gemessen an der Realität der Einstellungspraxis der Unternehmen wohl auch zu Recht. Würde sich die Einstellungspraxis der Unternehmen hier ändern, wäre aus unserer Sicht instabile Beschäftigung nicht zwingend als problematisch anzusehen.

Für die Beschäftigungspraxis in Universitäten und Forschungsinstituten gilt zudem:
Wenn insgesamt auf "Beamtentum" und auf die Organisation von Dienstleistung der "öffentlichen Hand" in dem Konstrukt "öffentlicher Dienst" verzichtet wird, ist gegen die skurillen Beschäftigungsformen an Universitäten und Forschungsinstituten weniger einzuwenden. Allerdings würden diese dann bei privatwirtschaftlichen Organisationsformen automatisch auf ein notwendiges Minimun reduziert werden.































































 

Was ist prekäre Beschäftigung?

Als prekäre Beschäftigung wird im Allgemeinen Beschäftigung unterhalb der Sozialstandards verstanden.

Bei konsequenter und flächendeckender Einführung der negativen Einkommenssteuer, wären allerdings die meisten prekären Beschäftigungsverhältnisse nicht mehr prekär!!

siehe auch Kriterienkatalog zur Einkommenssicherung












 
  © 1998   R. Jakubeit, diaa@diaa.de   //   last change 22/02/07   //   optimiert für eine Auflösung von 1024 x 768